Aktuelles

Auch wenn der Einsatzdienst aus veschiedenen Gründen nicht mehr an der Schule selbst aktiv ist, gibt es weiterhin Aktivitäten. Fachlich halten sich die Schulsanitäter ebenfalls weiterhin fit.

2007-2014

Hier finden Sie die vergangenen Neuigkeiten der letzten Jahre. Der Link leitet auf die alte Homepage. Dort sind nur noch diese "News-Artikel" versorgt. Andere Links auf der Seite sind nicht hinterlegt und führen ins Nirvana.

Alte News 2007-2014

Weihnachten 2017

22. Dezember 2017  Die Weihnachtsfeier ist seit Gründung ein fester Bestandteil der AG.

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Anlässlich der Feier kommen aber nicht nur Aktive sondern auch etliche Ehemalige zusammen. Bisher fand zu Beginn auch immer ein Jahresrückblick statt, der dieses Jahr entsprechend den Umständen geschuldet nur kurz ausfallen konnte. Umsomehr füllten die Gespräche und Berichte der Allumni den Raum und unsere ganz frischen, neuen Mitglieder hörten gespannt zu. Beginn war um 17.30 und erst gegen 23 hat sich die Feier aufgelöst. Dies hängt vor allem auch damit zusammen, dass einige Ehemalige bereits wo anders wohnen und zu Weihnachten extra anreisen. Dabei auch die Weihnachtsfeier vom SSD besuchen und in der Nacht dann noch weiter ziehen um andere ehemalige Klassenkameraden zu treffen oder weil sie einfach müde sind. Bis dahin sorgte ein geschmückter Raum für ein weihnachtliche Stimmung und für das leibliche Wohl war auch bestens gesorgt, da jeder etwas mitgebracht hat. Von selbstgemachten Nachtischen, Kuchen, Plätzchen, Milch und Kakao und Säften etc. war alles vorhanden. Hätten wir unsere Mägen richtig eingeschätzt und nicht die "Männer" entscheiden lassen wären es wohl auch nur drei anstatt vier Pizzablechen geworden. Aber irgendwie sind auch da die letzten Stücke noch untergebracht worden. Schön, dass die Feier auch in diesem Jahr wieder so gut besucht wurde. Toll, dass jeder Einzelne von Euch die Zeit dafür gefunden hat.

Einen Guten Rutsch ins Neue Jahr 2018!

 

 

 

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Bilder Apassionata

Apassionata - Gefährten des Lichts Sanitätsdienst

9.12.17 Für die professionell ausgebildeten Schülerinnen mit zum Teil von mehr als 450 Stunden bietet sich immer...

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... mal wieder die Gelegenheit auch bei für sie sehr interessanten Sanitätsdiensten zu unterstützen. In diesem Fall wurden zwei Veranstaltungen der Show "Apassionata" besucht. Häufig sind die Sanitäterinnen neben dem medizinischen Ehrenamt auch anderweitig engagiert oder haben weitere Hobbies. So kann es vorkommen, dass man manchmal mehrere Interessen zusammenbringen kann. In diesem Fall, wer die Show kennt weiß es bereits, Pferde. Für die Einsatzsanitäterin M. lohnte sich dieser Dienst sicherlich in mehrerlei Hinsicht, auch wenn dies ein insgesamt langer Tag war. Häufig reduziert sich das von Außen beobachtbare nur auf die Showzeit, man ist aber bereits lange vor dem offiziellen Einlass vor Ort im Dienst und verlässt nach dem letzten Besucher die Veranstaltung. Neben der ein oder anderen Versorgung von Zuschauern kann man so auch manchmal ganz nah in Kontakt mit den Darstellern kommen. Hinter den Kulissen kann man auch Eindrücke erlangen, die sonst unsichtbar bleiben. Da der Dienst an diesem Einsatztag relativ ruhig war wurde die Show direkt zweimal verfolgt, einmal von oben schauend im oberen Rang und einmal ganz nah dran, an der Manege. Beides gestaltet sich unterschiedlich imposant und hat seine jeweils ganz eigene Wirkung. Engagement konnte also auch mal auf andere Art und Weise belohnt werden.

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Ein erster Bericht aus Axim, Ghana

Auszüge aus den Nachrichten unserer Einsatzsanitäterin Amelie, die uns aus Axim erreichen:

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"Ich bin in Axim nach einem längerem Flug angekommen und befinde mich nun also im Süden Ghanas.Hier arbeite ich im Axim Gouvernement Hospital hauptsächlich in der Pädiatrie aber mittlerweile auch in der Chirurgie und der Notaufnahme. Das Projekt "Medical Internship",  welches mir auch durch die Ausbildungen möglich wurde, dauert für mich hier vor Ort acht Wochen. In den Abteilungen muss ich unterschiedliche Aufgaben erledigen, dies geht über das Legen von Zugängen, der Wundpflege, viel Papierkram bis hin zu dem angeordnetem Verabreichen von Medikamenten. Aber natürlich auch die regelmäßige Kontrolle aller Vitalparameter gehört dazu. Zunächst war kein Einsatz in der Notaufnahme vorgesehen, aber nach einer Woche wurde ich nach der normalen Schicht dort ebenfalls als Unterstützung eingesetzt. Gewöhnungsbedürftig ist hier einiges, unsere Standards an der Schule waren schon sehr unterschiedlich. Hier gibt es für das ganze Krankenhaus nur zwei Ärzte und in eine Nachtschicht dauert 13 Stunden. Schlaf hat man dabei eher nicht. Viele Dinge sind anders, beispielsweise dass Angehörige ihre Toten ins Krankenhaus bringen um die offizielle Bestätigung des eingetretenen Todes zu erhalten. Die Todesfeststellungen werden hier übrigens von Schwestern und Pflegern gemacht. Der Arzt unterschreibt erst am nächsten Tag.

Auch im Labor kann ich einige Erfahrungen sammlen. Hier darf ich an der Seite von einem Tropenmedizinier und einem Medizinstudenten arbeiten, der seine Doktorarbeit über chronische Wundinfektionen schreibt.

Demnächst gehts noch eine Woche nach Eikwe, etwa 40km weiter entfernt zu einer deutschen Ärztin in ein weiteres Krankenhaus in den OP.  Danach dann vielleicht noch eine Woche Urlaub um die Gegend und das Land zumindest ein wenig gesehen zu haben. Neben vielen tollen und schönen Eindrucken muss ich ehrlich sagen, dass sich gerade in der Pädiatrie auch manchmal viel Wut und Frustration in die Gefühle gemischt haben."

Wir wünschen Dir aus 7000km Entfernung weiterhin viel Kraft, überwiegend fröhliche Momente und freuen uns auf deine weiteren Berichte.

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Wo liegt Axim?

Mal was ganz anderes: Ghana

Oktober 2017   Diesmal ein wenig weiter weg: Ein kleines Abenteuer für eine unserer Sanitäterinnen

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Unsere frisch gebackene Abiturientin Amelie macht sich im Oktober auf einen langen Weg Richtung Ghana. Mit einem ganzen Koffer voller Verband- und OP Material unterstützt der Schulsanitätsdienst sie bei ihrer Arbeit vor Ort. Wir freuen uns auf der Weihnachtsfeier über ihre Berichte und Erfahrungen, die sie in Ghana sammeln konnte.

Bis dahin wünschen wir einen guten Flug und viele positive Erfahrungen! Komm gesund zurück!

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Wieder Sanitätsdienst - wieder Phönixsee in Dortmund

3.10.2017 Den Feiertag nutzen zwei unserer Schulsanitäterinnen um sich ehrenamtlich zu engagieren.

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Die beiden Einsatzsanitäterinnen (interner Lehrgang ca. 450 Stunden mit RS Inhalten) wurden auf dem "BHP" eingesetzt. Neu war das Auf- und Abbauen des Zeltes, welches in dieser Form nicht Gegenstand der Ausbildung war. Neben den fachlichen Versorgungen bestand genug Raum für das Knüpfen von Kontakten. Kurz vor dem Regenschauer musste noch schnell das Zelt entlüftet werden. Mit sichtlichem Spass für die Beteiligten... Danke an den Malteser Hilfsdienst Dortmund für die freundliche Aufnahme!

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Sanitätsdienst am Phönixsee

8.6.2017 Am heutigen Donnerstag unterstützen zwei Schulsanitäterinnen den Sanitätsdiensteinsatz

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am Phönixsee in Dortmund. Sie besetzten am Start / Ziel eine Unfallhilfsstelle. Die Malteser Dortmund waren mit zwei weiteren Unfallhilfsstellen und einem Fahrradteam auf der Strecke im Einsatz. Die beiden Schülerinnen konnten ihr Wissen der umfangreichen  Lehrgänge intensiv einsetzen. Neben den üblichen kleinen Versorgungen wurden auch EKGs interpretiert und schockige Patienten wieder intensiv aufgepäppelt. Am Ende des Tages stand fest: Einsätze kommen dann, wenn man gerade das Brötchen mit der Wurst auf der Hand hat; sie kommen dann wenn man gerade nach langem Schlangestehen ein Eis erhalten könnte und sie kommen dann, wenn man eh gerade schon einen Patienten betreut.

Die Schulsanitäter der Karl Ziegler Schule aus Mülheim und die Dortmunder Malteser arbeiten seit mehreren Jahren intensiv zusammen und auch bei diesem Einsatz zeigte sich wieder ein tolles Miteinander.  Ein Dankeschön geht auch an Fr. P., die eine der Schülerinnen für diesen Einsatz ein wenig früher aus ihrem Unterricht entließ und es so ermöglicht, dass sich Schülerinnen und Schüler auch sinnvoll über die Schulgrenzen hinaus sozial engagieren können.

Da an der Schule weiterhin alle vier Sanitätsräume seit 4 Jahren wegen Schimmelbefall durch das Gesundheitsamt geschlossen sind und keine Sanierung stattfindet, kann das Wissen der Schulsanitäter nur noch außerhalb der eigenen Schule Anwendung finden.

Einsatzmaterial überprüfen und vorbereiten

Eine kurze Pause in der Sonne sei gegönnt.

Konzentriertes Arbeiten im Fahrzeug... Bei einem Blutdruck von 65 / 30 mmHg auch dringend nötig...

Wie war das mit dem Essen?  Kaum in der Hand...  Die Flaschen im Hintergrund sind alkoholfrei und auf einem Anhänger :-)

 

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Prüfungstag und Ergebnis

5.3.17 Die Prüfung läuft und das Team hat bereits zwei Reanimationen erfolgreich hinter sich gebracht. 

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Bei der Traumareanimation musste nach der Explosion zunächst der noch brennende Patient gelöscht werden, bevor überhaupt mit der Versorgung des Patienten begonnen werden konnte.

Das internistische Beispiel führte die beiden Anwärterinnen zunächst zu einem Asthmapatienten, der eine allergische Reaktion auf die in der Luft umherfliegenden Pollen hatte. Er trübte trotz richtiger Versorgung allerdings weiter ein und wurde letztlich bewusstlos. Kurz bevor er das tat wurde beim Bodycheck die fehlerhaft arbeitende Insulinpumpe entdeckt und entsprechende weitere Maßnahmen eingeleitet.

Das chirurgische Beispiel war eine Schülerin, die wegen einer Mutprobe im Treppenhaus von außen das Geländer hochgeklettert ist und dann aus der zweiten Etage herunter gefallen ist. Auch diese Patientin wurde umfänglich mit Stifneck, Sauerstoff, Beckenschlinge usw. versorgt. Das EKG blieb während der Versorgung unauffällig.

Nun sind auch die mündlichen Prüfungen um und wir können an dieser Stelle ganz herzlich zu zwei hervorragenden Prüfungen gratulieren!  Herzlichen Glückwunsch an euch beide.

Dank geht auch an unsere beiden Mimen, die sich nicht nur heute, sondern auch während des Lehrgangs immer wieder  Zeit genommen  haben.

 

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praktischer Prüfungstag

5.3.17 Zwei Schülerinnnen stellten sich bereits letzte Woche der schriftlichen Prüfung. Die Prüfung ist geteilt, da allein die Beantwortung der 170 Fragen sechs Stunden dauert. ...

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Dabei fallen fast 40 Seiten Antwortseiten an. Beide bestanden die umfangreiche Klausur mit sehr guten Ergebnissen. Das besondere daran ist, dass wir diesen Lehrgang sonst eigentlich erst für besonders gute Schüler des SSD in der Jahrgangsstufe 10 anbieten, nachdem sie bereits zwei Jahre Einsatzerfahrung im Team haben. Da an der Schule aber für diese AG keine Vorausstezungen mehr existieren, konnten diese zwei nun früher den Lehrgang besuchen und die umfangreiche Prüfung antreten. Und es hat sich im schriftlichen Teil deutlich gezeigt, was die beiden zu Leisten im Stande sind.

Heute sind die praktischen Prüfungen. Die beiden angehenden Einsatzsanitäterinnen müssen die internistische und traumatische Reanimation sicher beherrschen und zwei weitere Fallbeispiele absolvieren.

Wir freuen uns darauf zu sehen, wie die beiden den praktischen Prüfungstag absolvieren werden.

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Übungstag für die ES Ausbildung

Die angehenden vier Einsatzsanitäterinnen werden heute den ganzen Tag...

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an ihre Grenzen geführt. Ein Fallbeispiel nach dem anderen. Dank Hana und Samira mit eigener chirurgischer Mime und entsprechender RUD. Jedes Fallbeispiel wird schwieriger und umfangreicher. Hier ein paar Beispiele.

 

 

 

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Hachen 2017 oder so

Als kleine Belohnung für das verborgene Engagement aktueller aber auch vieler ehemaliger Schüler überlegen wir, auch in diesem Jahr, für unsere Gruppe

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...schon recht zeitnah die Jahresausbildungsfahrt zu organisieren. Ob es dann wieder Hachen oder eine andere Örtlichkeit wird ist noch offen. Der anvisierte Termin wird dann bekanntgegeben.

Der Film der letzten Veranstaltung ist bereits auf DVD verteilt worden- wer noch das ein oder andere Exemplar haben möchte, möge sich bitte melden.

 

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Endspurt zur Einsatzsanitäterin

Nach bereits 100 Ausbildungsstunden kommen ...

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...nun noch zwei intensive Praxistage auf die aktuell vier Teilnehmer des Einsatzsanitäterkurses zu.  Das Bergfest ist also bereits lange Geschichte. Jetzt werden neben den schon beriets erfolgten praktischen Einzelübungen intensiv das medizinische Vorgehen am Patienten bei der Simulation in so genannten Fallbeispielen geprobt. Demnächst schließt der Lehrgang dann mit der zweitägigen Prüfung, die den freiwiligen Teilnehmern einiges abverlangen wird. Da hier aber Schülerinnen mit besonders hohem Interesse und Leistungsvermögen den Kurs besuchen wird die Prüfung zwar sicherlich anspruchsvoll, aber sicher auch viele erfreuliche und beeindruckende Ergebnisse zeigen. Die schriftliche Prüfung dauert etwa 6 Stunden und umfasst ca. 280 Fragen aus dem Bereich Anatomie und der medizinischen Notfallversorgung.

Zwar sind es nur noch wenige so engagierte Schülerinnen, aber gerade diese gilt es zu fördern und fordern damit auch leistungsstarke Schülerinnen entsprechende Herausforderungen erhalten. Auch beeindruckend ist, dass die Teilnehmerinnen trotz Nichteinrichtens eines Differenzierungskurses Medizin ihre Ausbildung stattdessen dann in den Weihnachtsferien und an zahlreichen Wochenenden absolvierten und weiterhin absolvieren.

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Weihnachtsfeier und Nachtreffen Hachen 2016

Für Ort und Uhrzeit bitte untereinander informieren. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit den Aktiven und Ehemaligen.

Weihnachtsfeier 2016

Auch in diesem Jahr fanden viele aktive und auch ehemalige...

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Schulsanitäter und Schulsanitäterinnen den Weg zur gemeinsamen Weihnachtsfeier. In diesem Jahr konnte zuerst der Film von der Ausbildungsfahrt in Hachen angeschaut werden. Später war dann gemeinsames Zusammensitzen in gemütllicher Runde das abendliche Programm. Neben einigen Leckereien und Getränken gab es dann die Geschichten zur Fahrt und die Berichte der Ehemaligen, wie es noch vor einigen Jahren an der Schule war. Auch berichteten sie in vielen Gesprächen von ihrer jetzigen Ausbildung, von Kuriositäten im Studium und von medizinischen Besonderheiten, die ihnen in dieser Zeit begegnet sind. Schön, dass sich diese Gruppe trotzdem alljährlich weiterhin trifft und schöne Stunden miteinander verbringt.

 

 

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Einsatzsanitäter - Lehrgang

Fünf Schülerinnen nutzen die Möglichkeit sich noch einmal...

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in einer Ausbildung zur Einsatzsanitäterinnen fortzubilden. Die mehr als 100 stündige Ausbildung ist sehr umfangreich und findet wie immer ausschließlich in der Freizeit der Schülerinnen in den Ferien und am Wochenende statt. Sie werden sich zukünftig in den Hilfsorganisationen engagieren. Es ist bewundernswert, obwohl an der eigenen Schule kein Einsatz mehr erfolgen wird, dass sich diese Schülerinnen noch der umfangreichen Prüfung stellen werden. Das Wissen wird ihnen bei ihrer Arbeit außerhalb der Schule sicher weiterhelfen und dazu beitragen zukünftige Patienten kompetent zu versorgen. Viel Erfolg, aber auch Freude beim Lehrgang!

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Spielstunde im SSD Kids

Eigenes Lernspiel dient der Ausbildung...

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Das Lernen kann auch mal anders stattfinden. Das eigens entwickelte Memory - Spiel auf EH Niveau wurde heute mal wieder in der Gruppenstunde eingesetzt. Es gilt passende Päarchen aus Symptomen und Notfällen zu bilden. In 5 Gruppen kann parallel gespielt werden und so spielerisch das Wissen trainiert werden.

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Jahresabschlussfahrt 2016

Die Ausbildungsfahrt (4. bis 6. November) geht auch in diesem Jahr traditionell wieder in die Landessportschule Hachen ins Sauerland. Ein umfangreiches Programm erwartet die aktuell 13 Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter.

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Die dreitägige Fahrt bietet abwechslungsreiches Programm. Es ist ein ständiger Mix zwischen einen sehr sportlichen Angebot und medizinischer Ausbildung sowie Übungen an schwierigen Orten und, nicht zu vergessen, zu sehr ungünstigen Zeiten. Neben dem feststehenden Programm werden die einzelnen Teams die gesamte Zeit über zu den unterschiedlichsten Fallbeispielen alarmiert. Diese Verlangen das gesamte Wissen der bisherigen Lehrgänge ab und erfordern zudem ein großes Improvisationstalent. Die Orte können auf Rutschen, in großen Höhen auf Klettergerüsten oder im Wald sein, eventuell auch in unterirdischen Röhren, und und und .... und das rund um die Uhr. Nebenbei finden die Sportveranstaltungen statt. So wird es eine Einheit Selbstverteidigung unter Anleitung einer sehr erfolgreich wettkampferfahrenen Judoka geben und auch eine Ausbildung Rettungsschwimmen steht auf dem Plan. Aber auch der Großtrampolin - Parcours wird aufgebaut. Eine vierte Sporteinheit wird die Schulsanitäter in das Spiel "Takeshi´s Castle" führen, wo die Ausdauer dann auf die Probe gestellt wird. Sportliche Fitness ist auch im Rettungsdienst wichtig. Der Spaß kommt später auch noch einmal beim Wasserball hinzu. Dazwischen finden die unterschiedlichen medizinischen Ausbildungen in Theorie und Praxis statt. Die Nacht sollte der Erholung dienen, jedoch weiß man nie so genau ob diese Ruhe auch bestand hat. Fest steht jedenfalls: Schlaf so lang du kannst!

Im letzten Jahr hatten die Schulsanitäter dann ganze 6 Stunden Schlaf... Man darf gespannt sein...

Wir werden hier immer wieder zwischenzeitlich von der Fahrt berichten. Dazu bitte einfach dem Link unten folgen.

Fahrtinfos gibt es hier.

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Herzlichen Glückwunsch!

Wir freuen uns, heute unserer Schulsanitäterin Hana gratulieren zu können. Hana

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hat heute ihre Rettungshelfer - Prüfung am Notfallpädagogischen Institut mit besonders beeindruckenden Leistungen abgeschlossen. In den beiden praktischen Prüfungsteilen erhielt sie die Note "sehr gut" und überzeugte die Prüfer mit ihren Ausführungen und erklärenden Erläuterungen. In der schriftlichen Prüfung erreichte sie 98 von 100 mögliche Punkten und zeigte auch in diesem Teil eine souveräne, auf Fachwissen basierende, Leistung. Mit der Gesamtleistung "sehr gut" wurde sie sogar Lehrgangsbeste. Wir freuen uns sehr, dass in unserem Team nicht nur sympathische und menschlich tolle Schüler sind, sondern immer wieder gute und sehr gute fachliche Leistungen gezeigt werden. Das käme jedem Patienten zu Gute. In diesem Fall sogar noch mehr. Hana gibt ihr Wissen bereits seit einigen Jahren in den beiden Arbeitsgemeinschaften SSD Kids und SSD Junior weiter und hilft auch in der Ausbildung der Einsatzteams.

Viel Spaß im nun folgendem Praktikum und weiterhin viel Erfolg auf deinem Weg zur Medizinerin!

 

Danke auch an die Dozenten des Notfallpädagogischen Institutes Essen und der Kursleiter, die jedes mal aufs Neue für ein angenehmes und anspruchvolles Kursklima sorgen.

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Wissen pur -- Fortbildung bei der Wissensnacht im Uni-Klinikum

29.9.2016  Aus- und Fortbildung steht bei den Schulsanitätern der KZS an erster Stelle, gleich dahinter der Gruppenzusammenhalt. Und so...

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kam es, dass die Gruppe am Freitag gleich beides miteinander verband. Ehemalige und aktuelle Schulsanitäter trafen sich zur Fortbildung am Universitätsklinikum Essen. Dieses nahm im Rahmen der Veranstaltung "Wissensnacht" mit einem reichhaltigen Programm teil. Wir nutzten dieses sogleich und kombinierten die verschiedensten Workshops von 16 bis 22 Uhr. Durch die Top Organisation verging die Zeit dort tatsächlich wie im Flug.

Die erste Station war im Lerncafe, ein Vortrag über den Einsatz von 3-D- Druckern in der Medizin. In zwei Vorträgen wurde man über den aktuellen Stand der Dinge und Möglichkeiten informiert. Auch der Ausblick in die Zukunft wurde gewagt. Zwei Inhalte sollen exemplarisch erwähnt sein: Wir konnten die unterschiedlichen Hörimplantate kennenlernen, was im Zuge der Inklusion nicht ganz uninteressant für unsere zukünftigen Patienten sein wird. Auch das didaktisch reduzierte Wissen der dazu notwendigen OP-Schritte war ein Einblick, den man sonst nicht haben kann. Schwierige  OP´s werden bei anatomisch ungünstigen Strukturen zum Beispiel vorher am Patienten-3-D- Modell trainiert. In der Zukunft wird es möglich sein organische Strukturen wie Organe zu drucken. Erste Versuche mit Knochen gibt es bereits schon heute.

Im Deichmann-Hörsaal konnten wir einen Vortrag von den Neonatologen beiwohnen, die über die heutigen Versorgungsmöglichkeiten von Frühchen und deren medizinischen Problemen anschaulich berichteten. Neben der beeindruckenden Räumlichkeit, war der anschaulich präsentierte Vortrag sehr aufschlußreich. Abschließend konnten wir einen modernen Inkubator unter die Lupe nehmen.

Unser dritter gewählter Programmpunkt führte uns in den Workshop "Leben retten für Anfänger, Medizinstudium". Im ersten Workshop wurde das Einwaschen in den OP erklärt. Die richtige Reihenfolge von bestimmten Maßnahmen konnte trainiert werden. Auch die chirurgische Händedesinfektion konnte wiederholt werden und dirket auf Erfolg kontrolliert werden. Auch eine Maßnahme, die für die normale Arbeit am Patienten sehr wichtig ist und korrekt ausgeführt werden sollte. Das Einkleiden in Kittel incl. der richtigen Armhaltung bildete den Abschluß dieser Station.

In der Ausbildung der Schulsanitäter der Karl - Ziegler - Schule sind in der letzten Ausbildungsstufe auch die Themen i.v.-Zugänge und korrektes Vorbereiten derselbigen relevant. An der nächsten Station ging es nun einmal einen Schritt weiter. Das richtige Legen von Zugängen und die Anwendung von Butterfly-Kanülen zur Blutentnahme konnten ausgiebig trainiert werden.

Die Erstversorgung von Wunden ist natürlich eine Basisqualifikation bereits im Grundlehrgang der Schulsanitäter der KZS. Im dritten Workshop ging es eine Stufe höher. Wir erhielten Einblicke in die Anlage einer einfachen Naht zum Verschließen einfacher Wunden. Die Einzelkopfnaht konnte an den Simulationswunden trainiert werden.

Die letzte Station führte zur Wiederbelebung. Für die Teilnehmer standen eine Vielzahl Reanimationspuppen zur Verfügung. Auch wenn die Maßnahmen hier auf Rufen und Drücken reduziert waren, nutzen wir die Station direkt zur sportlichen Ertüchtigung.

Ein weiterer Weg führte in die SimArena. Beeindruckend, wie hier durch die moderne Technik die Möglichkeit besteht unterschiedliche Szenarien einzuspielen. Angenehm ist auch das komplette Simulieren von Patienten-Vitalparametern ohne dass diese ständig erfragt werden müssen. Eine Auswertung des Fallbeispiels erfolgt per Videoanalyse, denn das ganze Szenario wird aus unterschiedlichen Perspektiven aufgenommen. Eine moderne Software lässt zudem eine Dokumentation von den durchgeführten Maßnahmen zu.

Ein geplanter letzer Programmpunkt führte uns in die Allgemeinmedizin, an dessen beiden besuchten Stationen zum einen die Pathologie bei Prostataerkrankung mit praktischen Tastübungen und Verdachtsdiagnosestellung auf dem Programm stand. Die andere Lernstation war die Untersuchung der weiblichen Brust im Rahmen der Selbstvorsorge und Erklärung der Mammographie.

(Anm: Die Bilder dazu und der komplette Satz befindet sich nur in der internen SSD-Cloud im Bereich der Fotogalerien)

Da noch ein wenig Zeit bestand, wurde unsere Lernexkursion kurzerhand um einen Programmpunkt erweitert. Beim Umgang mit Patienten ist es auch besonders wichtig, sich in deren Lage zu versetzen. Gerade bei Adipositas - Patienten fehlt da meist die eigene Erfahrung. Die Organisatoren hatten aber auch dazu einen passenden Programmpunkt parat. Die Simulationsanzüge versetzten die Träger in das Gefühl ein paar Kilo´s mehr auf den Rippen zu haben. So werden aus 53 kg schon einmal schnell gefühlte 125kg. Auch die Erfahrung, wie sich Beweglichkeit, Dynamik und Motorik verändert war eine sehr Wichtige beim zukünftigen Umgang mit den Patienten.

Leider ohne Foto: Die kurze Stipvistie bei der Besatzung des LRF der Feuerwehr Essen, die sich die Zeit nahm, das eher unübliche Fahrzeug im Detail vorzustellen.  

 

Nach 6 Stunden Vorträgen und Stationslernen ging die Gruppe anschließend noch gemeinsam in das Essener Nachtleben und ließ den Abend, oder den beginnenden Morgen ausklingen.

Ein herzliches Dankeschön an alle Studenten, Ärtze, Organisatoren und Helfer dieser Veranstaltung am Uniklinikum Essen! An wirklich jeder einzelnen Station trafen wir auf engagierte, freundliche und kompetene Menschen, die offensichtlich Spaß daran hatten, ihr Wissen mit uns zu teilen, uns anzuleiten oder einfach nur umfänglich und ohne Hetze Fragen zu beantworten.

Da haben wir auch gerne noch kurz bei den Presseaufnahmen geholfen und hoffen, dass die Bilder auch etwas geworden sind.

 

 

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Bunter geht´s kaum

27.8.16 Beim Sanitätsdienst beim Holi-Festival unterstützte der Schulsanitätsdienst erneut den BHP

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Bei dem diesjährigen Sanitätsdienst im Fredenbaumpark anlässlich des Farb-Schmeiß-Spektakels "Holi-Festival" unterstützen die ehemaligen Schulsanitäter Dajana und Alex die Dortmunder Malteser auf dem Behandlungsplatz. Wie bei den letzten Einsätzen auch kam zusätzlich auch die Ausrüstung vom SSD mit in den Einsatz. EKG, Absaugung etc. wurden auf den Intensivplätzen eingesetzt. Mit fünf Sanitätern wurde neben der Bühne, was für die Versorgung der Patienten nicht wirklich gut geeignet war, diese Unfallhilfstelle besetzt. Die Einsatzlage erforderte im Laufe der 10 stündigen Veranstaltung eine Aufstockung von den vorher geplanten 6 Versorgungsplätzen. In der Hochzeit wurden hier bis zu 18 Patienten gleichzeitig versorgt. Neben der Mehrzahl von Augenspülungen kamen im Nachmittagsbereich die Hitzeerschöpfungen und teilweise Patienten mit Hitzeschock hinzu. Derweil waren mit Hilfe der erforderlichen Nachalamierung von Kräften bis zu 5 EVT auf dem Gelände im Einsatz. Mehrere Patienten benötigten einen Transport ins Krankenhaus. Letzlich wurden bei diesem Einsatz mehr als 110 Patienten versorgt. Wieder einmal zeigte sich eine tolle Zusammenarbeit zwischen unseren Schulsanitätern und dem Team der Malteser Dortmund, die hier Hand in Hand die Patienten schnellstmöglich kompetent versorgten. Für die erfolgreiche Bewältigung des hohen Einsatzaufkommens sei insbesondere die tolle und intensive Zusammenarbeit der Helfer des BHP und der EVTs zu erwähnen.

Die Hitze forderte auch bei den Helfern ihren Tribut. Es wurde zwischenzeitlich sogar Eis nachbeordert. Einige Helfer tranken vor Ort bis zu 5 Liter Wasser. Die Einsatzleitung verstand es, auch das Wohl der Helfer entsprechend im Auge zu halten! In den Abendstunden konnte auch die Besatzung vom BHP den Veranstaltungsort erkunden und dem Farbspektakel zwischenzeitlich beiwohnen.

Der Einsatz endete für uns um 0.30h morgens. Die notwendige Dusche wartete sicher bereits zu Hause auf ihren Einsatz...

(Anm.: Danke für die Zusammenarbeit an alle eingesetzten Helfer! MG)

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Letzter Schultag

8.7.2016 Jahrestreffen: Die ehemaligen Schulsanitäter pflegen auch weiterhin eine Tradition. Neben ...

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der Ausbildung und dem regelmäßigen Üben hat sich im Laufe der Jahre auch ein gemeinsames Jahrestreffen entwickelt, bei dem nicht nur die aktuellen Schulsanitäter, sondern auch die ehemaligen AG-Mitglieder zusammen kommen. Schön, dass diese Tradition auch nach der Aktivität an der Schule weiter verfolgt wird. Üblicherweise ein gemeinsames Grillen an der Schule fand es dieses Jahr allerdings in einem Gastronomiebetrieb in der Mülheimer Innenstadt statt. Es ist immer wieder interessant zu hören, welche Lebensgeschichten sich fortgeschrieben haben. Wie zu erwarten sind einige ehemalige Schulsanitäterinnen in die medizinischen Berufe eingestiegen, teilweise bereits ausgelernt und in den jeweiligen Berufen tätig. Andere stehen kurz vor dem Abschluss ihres Studiums (auch in ganz anderen Bereichen!) und werden hoffentlich bald ihren Traumberuf antreten können. Gerade auch für die "noch" Schülerinnen und Schüler sind diese Erzählungen und Kontakte sicherlich gewinnbringend. Die Anekdoten der vergangenen Jahre immer wieder lustig und amüsierend. Letztlich zählt vor allem aber das gemütliche Zusammensein und zeigt, welchen Zusammenhalt und welche Identifikation diese Arbeitsgemeinschaft auch weiterhin hat. Ein zweites, kurzfristiges Treffen ist bereits in Planung, damit auch die heute fehlenden ein Wiedersehen haben, denn eingige waren leider an dem Termin verhindert.

Vielen Dank für den schönen Abend!

Allen Urlaubern einen schönen Urlaub, allen Schülerinnen und Schülern schöne Ferien und den Arbeitenden ruhige Schichten und liebe Patienten.  Und an unseren Studenten: viel Erfolg bei dem was gerade ansteht!

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Neues Lehrbuch

15.6.2016 Die Bibliothek hat ein neues Lehrbuch!

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Für das eigene weitere Studium von notfallrelevanten Themen, die die RS Ausbildung übersteigen, steht nun ein weiteres, ganz neues Buch in der Ausbildungsbibliothek. Das umfassende Werk ist die Neuauflage der bisherigen Reihe "Rettungsdienst - Heute". Aktuell steht nur ein Exemplar als Präsenzexemplar zur Verfügung und wird eventuell noch ergänzt. Viel Spaß beim Lesen und Lernen!

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Fortbildung mal anders

14.6.16 Diese Fortbildung lief etwas anders als eigentlich geplant.

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Während die noch aktiven Schulsanitäterinnen in ihrer wöchentlichen Fortbildung saßen oder reanimierten, alarmierten sie aufgeregt Schüler aus dem Ganztag über eine verletzte Person auf dem Schulhof. Vorgefunden wurde ein Schüler, der beim Fußballspielen unsanft gegen die Haltepfeiler eines Baumes gedrückt wurde und nun massive Atemnot und Schmerzen hatte. Die noch aktiven SSD´ler versorgten den Patienten. Dazu zählte auch ein fachgerechtes, notwendiges Auskultieren der Lungenflügel, um eine Schädigung in diesem Bereich sicher auszuschließen. Auch die Sauerstoffsättigung wurde zusätzlich, zu den sonstigen üblichen Parametern, aufgenommen. Eine noch anwesende Schülerin aus dem SSD Kids, die sonst noch nicht in die Versorgung eingebunden sind, übernahm diesmal die psychologische Betreuung. Umso schöner, dass der Patient anschließend sorgenfrei entlassen werden konnte. Man ist in diesem Moment natürlich an alte Zeiten erinnert und der Fall zeigt auch, dass Qualifikation und Wissen wichtige Voraussetzungen für diese Arbeit am Menschen sind.

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Herzlichen Glückwunsch!

13.6.2016 Unserem ehemaligen Schulsanitäter Alex

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gratulieren wir zum Abschluss der Ausbildung zum Rettungshelfer NW. Das Praktikum konnte nun abgeschlossen werden und zusammen mit der staatlichen Prüfung am Notfallpädagogischen Institut Essen darf er sich nun "Rettungshelfer NW" nennen. Viel Spaß und Erfolg bei deinen Diensten!

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Herzlichen Glückwunsch die zweite...

06.06.16 Die beiden Klausuren der Nachzüglerinnen aus dem letzten Lehrgang sind nun endlich korrigiert.

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Wir gratulieren den beiden, denn von den beiden wurden die Klausuren nun auch korrigiert und sie haben beide bestanden. Das Warten hat nun ein endlich ein Ende. Besonders zu erwähnen ist, dass beide Schülerinnen erst in der siebten Klasse sind und sich dennoch den Anforderungen dieses Lehrgangs gestellt haben. Üblicherweise sollte der Lehrgang erst ab Stufe 9 besucht werden. Die dreistündige Klausur mit 100 Fragen quer durch die notfallmäßige Versorgung verlangt nicht nur spezialisiertes Fachwissen sondern auch ein enormes Konzentrationsvermögen über diesen Zeitraum.

Sehr beeindruckend war damit dann auch die Arbeit von L., die mit nur wenigen Punkten an der Prädikatsnote 1plus vorbeischrammte und damit fast eine Musterlösung ablieferte.  

Herzlichen Glückwunsch euch beiden zu den hier gezeigten Leistungen!

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Kurs "Lebensrettende Sofortmaßnahmen" für nicht SSD´ler

04.06.16 Eine Gruppe von besonders intererssierten Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 10 wünschten sich einen umfangreichen und sinnvollen Lehrgang, um im Notfall helfen zu können.

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Am heutigen Samstag konnte der SSD diesem Wunsch ein dazu passendes Angebot bereiten. Einige Schüler wollten gerne einen "richtigen" Kurs besuchen, da sie von ihren Mitschülern die Erzählungen von einigen Kursen in der Umgebung gehört haben, bei denen fast 50 Teilnehmer gleichzeitig geschult werden, Fragen und Antworten am PC angeklickt werden müssen und nur marginal praktische Übungen gezeigt bekommen haben. Mit der Einsicht, dass nach 2,5 h Lehrgangsbesuch wohl kaum jemand in der Lage sein wird, sinnvoll helfen zu können stellten sie eine 14 köpfige Gruppe von Interessierten zusammen. So traf man sich an diesem Samstag um 9 Uhr an der Schule und lernte die wichtigsten Handgriffe der lebensrettenden Maßnahmen ausführlich kennen. Bis 17.15h wurden so die Seitenlage mehrfach geprobt, auch wenn der Verunfallte auf dem Bauch liegen sollte. Die Reanmiation in der Ein- und Zweihelfer-Methode. Nach der Mittagspause sogar mit Anwendung von AED-Geräten. Selbstverständlich wurden auch Druckverbände an diversen Stellen angelegt und der Partner in unterschiedliche Arten in die Schocklage gebracht. Aber auch die Amputatversorgung z.B. eines abgetrennten Fingers sowie die Helmabnahme bei einem Motorradfahrer wurden trainiert. So sind die Teilnehmer nun auch in der Lage einen Verletzten mit möglicher Wirbelsäulenverletzung vorsichtig und schonend in die lebenrettende Seitenlage zu bringen. Nebenbei wurden die praktischen Übungen auch mit theoretischen Hintergrundinformationen unterfüttert. U.a. auch mit Filmen, die zeigen, das PKW doch nicht explodieren können und eine Rettung mit dem gelernten Rettungsgriff möglich ist. Nicht zu kurz kam auch das Thema der psychologischen Ersten Hilfe und Hilfsbereitschaft in Notfallsituationen. In den praktischen Übungen wurden auch gleich die Warnwesten und unterschiedlich konstruierte Warndreiecke ausprobiert. Bei weiteren Verbänden konnte man gleich den Inhalt eines Autoverbandkastens erkunden.  In der Mittagspause wurde zusammen gegrillt und gemeinsam gegessen. Die praktischen Übungen fanden später draußen statt, da das Wetter sich dafür geradezu anbot.

Drei ehemalige Schulsanitäterinnen unterstützen die Ausbildung hinter und auch vor den Kulissen tatkräftig. Ohne die fachliche und organisatorische Hilfe wäre ein solches Programm und ein solcher Lehrgang nicht möglich. Vielen Dank für das über die Schulzeit hinausreichende Engagement.

Wir sind froh, dass es mehr als ein Dutzend Schülerinnen und Schüler gab, die im Bereich der Ersten Hilfe und Notfallversorgung weniger Wert auf Freizeit und möglichst kurze Lehrgänge als auf fundiertes Erlernen von lebenrettenden Maßnahmen legten. Ein sehr sympathischer Kurs mit dem der Tag sehr kurzweilig war. Nicht nur Schülerinnen und Schüler der Karl - Ziegler Schule selbst nutzen das Angebot, die ein oder andere Freundin wurde auch direkt mit eingepackt.

An dieser Stelle vielleicht ein kleiner Sachspendenaufruf: Gerne nehmen wir alte, abgelaufene Verbandkästen an. Und wer noch ungenutzte Motorradhelme im Keller liegen hat (Größe egal) kann diese bei uns auch noch einer sinnvollen Verwendung zuführen.

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Ehemalige Schulsanitäter in Dortmund im Einsatz

27. Mai 2016  Heute findet in der Dortmunder Westfalenhalle das Festival "Rock im Revier" statt. Der SSD besetzt den BHP.

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Der ehemalige Schulsanitätsdienst war früher auch so ausgerichtet, dass die ausgebildeten Schülerinnen und Schüler nicht nur an ihrer Schule selbst tätig wurden, sondern weitere Ziele waren auch, das erlernte Wissen für ihren späteren Lebensweg sinnvoll zu nutzen. Die Schule verstand sich in diesem Bereich früher auch so, entsprechende Lebenswege zu unterstützen und Weichen zu stellen, an denen sie es auch konnte. Es galt qualifikationswillige Schülerinnen und Schüler bestmögliche Angebote zu unterbreiten und zu fördern. Noch immer versucht die AG selbst diesem Anspruch weiter gerecht zu werden. Da Hilfe auch einfach Spaß machen darf und trotzdem Spaß auch mit Qualifikation bestehen kann, gab es diesmal die Möglichkeit beim Sanitätsdienst an den Westfalenhallen Dortmund tätig zu werden. Drei ehemalige Schulsanitäter wurden auf dem dortigen Behandlungsplatz eingesetzt. Da die Staffel den Gerätewagen Sanitätsdienst (GW-San)besetzte, wurde die neue Version des Fahrzeugs vor Dienstbeginn genau unter die Lupe genommen. Der BHP bestand aus 2 Intensivplätzen und 8 weiteren Versorgungsplätzen. Zunächst ging an diesem Tag nur ein kleiner BHP mit dieser Besatzung in Dienst. Gegen 18h wurde dieser weiter aufgestockt und mit drei weiteren Helfern der Malteser Dortmund besetzt. Insgesamt waren 25 Helfer auf der gesamten Veranstaltung eingesetzt.

Durchgehend blieb der Einsatz mehrheitlich ruhig. Zwischenzeitlich stagnierte die Einsatzzahl bei 14. In den letzten beiden Stunden allerdings stieg die Zahl der Versorgungen dann doch noch auf 25 an. Damit gab es in dieser Phase keine große Langeweile. Zeit für den kollegialen Austausch untereinander blieb auch, in der Schulsanitäter die Intensivbehandlungsplätze erklärten, da die EKG Geräte und AED mitgebracht wurden. Die Helfer der Malteser erklärten ihrerseits den Umgang mit den Lagerungsgestellen und Fahrgestellen für die KatS-Tragen, da diese an der Schule keinen Einsatz finden. So entstand bei diesem Einsatz wiedereinmal, nicht nur auf fachlicher Ebene, ein gutes Miteinander, dass sich insbesondere in den leicht stressigeren Phasen wieder einmal auszahlte.

Den Fotos zu entnehmen ist auch, dass genug Zeit bestand auch Extrawünsche einiger Festivalbesucher erfüllen zu können.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei den Maltesern Dortmund bedanken, mit denen eine langjährige Zusammenarbeit extern der Schule besteht, von der beide Seiten immer wieder stark profitieren. Danke schön an alle eingesetzten Helfer dieses Einsatzes!

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Herzlichen Glückwunsch!

1. Mai 16 Noch immer gibt es an unserer Schule einige wenige, besonders engagierte Schülerinnen, die sich in notfallmedizinischen Inhalten intensiv fort- und ausbilden. ...

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(Das Bild zeigt die Prüfungsgruppe mit Ausbilderin Hana)

Da ist es auch keine Seltenheit, dass eine Prüfung an einem Feiertag stattfinden muss. Auch die Ausbildung selbst fand an mehreren Wochenenden statt. Eine Ausbildung in der Schulzeit ist leider nicht möglich, ein Kurs dazu wurde und wird leider auch zukünftig, sehr zu unserem Bedauern, nicht eingerichtet. Trotz dieser umfangreichen Mehrbelastung haben sechs Schülerinnen die intensive Ausbildung absolviert und am heutigen Feiertag ihre Ausbildung mit dem zweiten Teil der Prüfung abgeschlossen.

Die Prüfungen absolvierten sie mit guten und teilweise sehr guten Ergebnissen. Wir sind stolz auf eure Ausdauer, eure freiwillige Weiterqualifikation und die gezeigten Leistungen! Besonders zu erwähnen ist, dass wir diesen Lehrgang sonst für gute  Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 anbieten, vorher sind die Anforderungen in der Regel zu hoch. Jetzt absolvierten sie diesen Kurs bereits in Klasse 7 und 8, ohne dass der Umfang oder der Inhalt reduziert wurde. Sehr gut! Neben der Reanimation mit AED und Güdeltubus sowie korrekter Anwendung vom Beatmungsbeutel sowie weiteren Maßnahmen gilt es für jedes Prüfungsteam auch ein chirurgisches und internistisches Fallbeispiel zu bestreiten. Diesmal waren die Unterzuckerung mit anschließendem Krampfanfall und Bewusstlosigkeit, das unklare Abdomen, welches nach der Erstanamnese als Appendizitis enttarnt wurde und der blutige Apoplex die internistischen Vertreter. Alle Mimen wurden trotz guter Versorgung dennoch bewusstlos, um möglichst viele Maßnahmen anwenden und zeigen zu können. Bei den chirurgischen Beispielen wurden drei Polytrauma-Patienten, die mal aus großer Höhe gestürzt, mal mit dem Fahrrad verunglückt sind oder als Fußgänger von einem PKW erfasst wurden, versorgt. Sie wiesen unterschiedliche Verletzungsmuster auf (offenes Bauchtrauma und Beckenfraktur oder auf aufsteigende Lähmung mit Ausfall der Atmung nach Wirbelsäulentrauma nebst starken Blutungen an den Extremitäten usw.). Die mündliche Prüfung umfasste eine etwa 10 minütige Fragerunde mit jeweils anatomischen und notfallmedizinischen Kenntnissen. Als kleine Anerkennung bekamen die Prüflinge eine Taschenmaske geschenkt. So wird ihre Möglichkeit auch privat, außerhalb der Schule zu helfen, unterstützt.

Wir gratulieren Mara, Maren, Lara und Esmanur zur bestandenen Prüfung!

(Luana und Meliha müssen nur noch die dreistündige Klausur schreiben, die Praxis und die mündliche Prüfung sind ebenfalls bestanden!)

 

 

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Neuer Rettungshelfer im Team

24.4.2016  Mit dem Abschluss des Rettungswachenpraktikums und Einreichen der Unterlagen ist...

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ein weiterer Schüler (Alex) zum Rettungshelfer ausgebildet worden. Diese Ausbildung erhalten besonders engagierte Schülerinnen und Schüler des SSD als kleines Dankeschön für die langjährige Mitarbeit. Dem Team steht Alex nun aber nur außerschulisch zur Verfügung, da er sich mitten im Abitur befindet. Herzlichen Glückwunsch zu den bestandenen Prüfungen!

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RTW für SanDienste

1.4.16 Am heutigen Freitag bekam der SSD ein weiteres Fahrzeug. Bisher nur mit zwei Fahrrädern unterwegs war es durch die häufigen Sanitätsdienste...

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ein Wunsch, diese auch mit einem eigenen Fahrzeug zu besetzen. Immer wieder reichten die privaten PKWs für die Materialen und Schulsanitäter nicht mehr aus. Zudem ermöglicht ein eigenes Fahrzeug nun auch die Versorgung im Fahrzeug, ohne dass bei kleineren Sanitätsdiensten ein Behandlungsplatz-Pavillion aufgebaut werden muss. Das Fahrzeug wird bei den Maltesern Essen angemeldet, mit denen seit vielen Jahren eine enge Kooperation besteht. Das Fahrzeug kann bei Bedarf von dieser Diözese ausgeliehen werden. Auch unterstützen die Schulsanitäter nunmehr auch den ein oder anderen Sanitätsdienst in Dortmund mit dem Fahrzeug. Klar ist aber auch: Ein Patiententransport durch den SSD wird nicht erfolgen. Auch wenn das Personal gelegentlich zur Verfügung stehen würde, wären die bürokratoischen Hürden zu groß, die Genehmigung der Berufsfeuerwehr Mülheim zu erhalten. Das Fahrzeug darf von Führerschein-Besitzenden Schülern gefahren werden. Wird aber sonst zunächst nicht auf dem Schulgelände eingesetzt. Das Fahrzeug bekommt noch Magnettafeln mit der Aufschrift "Schulsanitätsdienste Karl-Ziegler-Schule Mülheim". Diese können dann bei Bedarf abgenommen und durch die Malteser Beschriftung ausgetauscht werden. Der Umgang mit der Fahrtrage wurde bei der Fahrzeugübergabe bereits ausgiebig trainiert, da diese Trage neu für die im SSD tätigen Schülerinnen und Schüler ist.

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Erste Hilfe Memory

März 2016:  Für die Ausbildung der SSD Kids, Junior und dem Grundlehrgang steht ab sofort ein selbstständig entworfenes Memory - Spiel zur Verfügung.

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Für die AG Stunden oder auch Freistunden können sich die Schülerinnen und Schüler nun über insgesamt 5 Memory-Spiele auf EH Niveau freuen. So kann das Lernen in diesem Bereich ein wenig abwechslungsreicher gestaltet werden. Wer mag kann dieses Spiel auch für zu Hause bestellen. Der Preis liegt bei 24,99 €.

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Besuch aus Taunusstein

13.3. Sa: Am letzten Samstag besuchten uns zwei Schüler des Schulsanitätsdienstes der IGS Obere Aar aus Hessen.

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Sie schauten sich den Praxistag unserer Sanitätshelfer-Ausbildung an und nutzten den Tag sich auch über weitere Dinge zu informieren. Dafür sind an diesem Tag extra auch ehemalige SSD´ler gekommen, die während der Übungen auch allgemeine Fragen zu unserem Schulsanitätsdienst beantworten konnten. Auch für uns war der Austausch sehr interessant. Wir wünschen den beiden bei fortführen und weiterem Ausbau des Schulsanitätsdienstes an der IGS Obere Aar viel Erfolg!

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SanDienst Zirkusveranstaltung

19. Februar 2016  Am heutigen Freitag waren drei Teams der Schulsanitäter in der RWE Halle für die sanitätsdienstliche Betreuung der

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Akrobaten, Betreuer und Zuschauer verantwortlich. Damit dies auch gelingen konnte, waren verschiedene Ausrüstungsgegenstände mitgenommen worden. Es galt ca. 250 Akrobaten, 50 Betreuer und an die 1000 Zuschauer im Fall der Fälle adäquat versorgen zu können. Die Martin-von-Tours-Schule hat zu einer großen Zirkusgala eingeladen. Um die Versorgung sicherzustellen waren neben den Notfallrucksäcken auch div. Schienenmaterial, EKG, Kühlpacks usw. mit dabei. Der kurzweilige Nachmittag bot ein abwechslungsreiches Programm mit vielen und intressanten Darbietungen.

Die Veranstaltung konnte auch vollständig genossen werden, zum Einsatz kamen die drei Teams glücklicherweise nicht.

Auch wenn an der eigenen Schule die Bedingungen aktuell nicht so sind, dass wieder ein einsatzbereites und wie vorher gewohntes Team ordnungsgemäß arbeiten kann, halten sich die ehemaligen Mitglieder fit und trainieren weiter.

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Neue Schüler in der Grundausbildung

Okt. 2015 Leider können sie das große Loch nicht ganz auffüllen, dennoch

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befinden sich nun wieder sieben Schülerinnen in der Grundausbildung. Die umfangreiche Ausbildung verlangte den Schülerinnen so einiges ab. Nach 40 Stunden haben sie die erste Ausbildungsstufe erreicht. Die neuen Schulsanitäter wären somit bereit in den Einsatzdienst einzutreten. Allesamt kommen aus der SSD Junior Gruppe. Im neuen Jahrgang ist leider erneut kein Nachwuchs vertreten, so dass die Gruppe weiterhin zu klein, und zudem (weil seit 3 Jahren vollständig verschimmelt) ohne Räumlichkeiten bleibt...

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung!

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SSD unterstützt bei Marathonlauf

Okt. 2015: Beim Marathonlauf in Dortmund hat der SSD die Malteser Dortmund unterstützt.

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Die Schulsanitäter nutzen solche Gelegenheiten um ihren Erfahrungsschatz zu erweitern und die Zusammenarbeit mit anderen Helfern zu trainieren. Auch das Arbeiten in Fahrzeugen und kennenlernen der Technik ist an der Schule eher selten zu erleben. Außerdem machts auch meist einfach nur Spass sein Hobby auszuüben.

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Verabschiedung Abiturienten und Ende des Einsatzdienstes

19. Juni 2015 Die Schulsanitäter verabschieden sich von den Abiturientinnen und Abiturienten 2015. Die Gruppe verabschiedet

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sich mit einem kleinen Fest und einigen gemeinsamen Stunden. Der gemeinsame Tag ging erst am späten Abend zu Ende. Viele Ehemalige fanden den Weg zurück und feierten mit. Deutlich wurde der große Zusammenhalt der meisten Teilnehmer der AG untereinander. Wir wünschen allen Abiturientinnen einen guten Start in den neuen Lebensabschnitt, viel Erfolg bei den jeweiligen Studien und Ausbildungen und viele neue Freunde! Danke für die gemeinsame Zeit!

 

Generell ist der heutige Tag eher traurig. Er ist auch der offizielle Schlußstrich für den Einsatzdienst an der eigenen Schule. Die Bedingungen haben sich so verändert, dass eine Aufrechterhaltung nicht mehr möglich ist. Der Einsatzdienst wird damit eingestellt. Die langjährige AG Zeit und die vor einiger Zeit noch unvorstellbare Einstellung dieser Gruppe ist nun doch eingetreten. Diverse Faktoren lassen hier auch leider keine andere Wahl. U.a. stehen keine Räumlichkeiten mehr zur Verfügung, da die verschimmelten Räume nach der grandiosen ÖPP-Sanierung nicht mehr nutzbar sind. Seit drei Jahren ist dieses Problem bekannt. Ändern wird sich nichts, weder den Schulträger noch die Betreiber der Schule stören solche unhaltbaren Zustände...

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